ThemaDer gebaute Diskurs

DomRömer – der gebaute Diskurs (1)
Filmfassung

Filmbuch 2. Fassung, April 2021

Wie in nur wenigen Städten prägt divergente Architektur auf dichtem Raum das Bild Frankfurts. Hochhaustürme ziehen das Zentrum der Stadt in die Höhe, verschmelzen zu einer spiegelnden Skulptur, deren Sockel in niedrig-kleinteilige Geschäftshäuser und Grünanlagen weiträumig ausläuft, wo noch bis zum Ende des 2. Weltkriegs Europas größte zusammenhängende gotische Altstadt stand. 

Ein kleiner Teil davon wurde nun als Dom-Römer-Projekt neu erdacht; was wie eine historische Rückschau erscheint, ist tatsächlich moderne Architektur, die in Verbindung mit traditionellem Bauhandwerk das Neue nicht einfach an die Stelle des Alten setzt, sondern das Alte in das Neue wandelt. 

Als Künstler interessiert mich grundsätzlich das Verhältnis von dynamischen Strukturen und subjektiven Perspektiven; mit dem geplanten Film »DomRömer – der gebaute Diskurs« will ich am außergewöhnlichen Motiv der Neuen Frankfurter Altstadt sichtbar machen, welchen Anteil die persönliche Auffassung einzelner Beteiligter am Zustandekommen und Gelingen einer derartig komplexen Umgestaltung hatte.


Drehbuchförderung durch Hessenfilm und Medien 2019/2020

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DomRömer – der gebaute Diskurs (2)
Webinstallation

Videoporträts, Fotografien, Klänge und Texte beschreiben als non-linear und interaktiv gestaltete Collage, veröffentlicht in der Art einer WebDoku, die Neue Frankfurter Altstadt und erzählen, wie aus der Wechselbeziehung zwischen bürgerschaftlichem Engagement, Politik und Stadtplanung ein bundesweit bislang einmaliges städtebauliches Großprojekt entstehen konnte.

Das Projekt entsteht in der Zusammenarbeit mit dem Fotografen Stefan Freund.

Gefördert mit einem Projektstipendium (3b Phase) des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets „Hessen kulturell neu eröffnen“.

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Thomas Mank @ Andreas Fischer

Kontakt:
kontakt [at] thomasmank.de
thomas.mank [at] kultursysteme.de

Selbstständig seit 1991 in Frankfurt am Main und Berlin; mit Filmen, multimedialen Ausstellungen und Installationen.

Studium der Visuellen Kommunikation, audiovisuellen Medien und Experimentalfilm bei Helmut Herbst und Urs Breitenstein an der HfG Offenbach (Diplom-Designer), Film- Fernseh- Theaterwissenschaften, Philosophie und Linguistik an der Goethe-Universität Frankfurt.

Ausstellungen und Installationen u.a. für das Deutsche Filmmuseum Frankfurt, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. und den Deutschen Bundestag.

Zweifacher Preisträger des Hessischen Film‐ und Kinopreises, Hauptpreis 11/o Festival del Cortometraggio „Scrittura e Immagine“ Pescara, Hauptpreis des internationalen Festivals für experimentelle Kurzfilme „experi & nixperi“.

© Thomas Mank 1994-2021
Schriften: Neuzeit Grotesk,
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