DomRömer – Porträtgespräche

Videoporträts, Fotografien, Klänge und Texte beschreiben als non-linear und interaktiv gestaltete Collage, veröffentlicht in der Art einer WebDoku, die Neue Frankfurter Altstadt und erzählen, wie aus der Wechselbeziehung zwischen bürgerschaftlichem Engagement, Politik und Stadtplanung ein bundesweit bislang einmaliges städtebauliches Großprojekt entstehen konnte.

Das Projekt entsteht in der Zusammenarbeit mit dem Fotografen Stefan Freund.

Gefördert mit einem Projektstipendium (3b Phase) des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets „Hessen kulturell neu eröffnen“.

Eine interaktive Collage

Begonnen wurde »DomRömer – der gebaute Diskurs« im November 2019 zunächst als Essayfilm mit Mitteln der Hessischen Filmförderung zur Drehbuchherstellung. Die Arbeit wurde im Februar 2020 wegen der COVID19Pandemie unterbrochen. Jetzt soll das Projekt als non-lineare interaktive Collage erstellt und online veröffentlicht werden. 

Ursprünglich angelegt als ein Nachdenken über das Thema Stadtplanung und Kommunikation stehen hier individuelle Porträts in Gesprächsform von Personen, die das Entstehen der Neuen Altstadt befördert und begleitet haben, im leitmotivischen Zentrum der Arbeit. Dies als Konsequenz aus der Isolationserfahrung, die eine nachhaltige Veränderung auch im Verständnis des Themas Architektur und Stadt bewirkt hat. 

Inhaltlicher Ausgangspunkt für die Gespräche ist die Frage, welche Wirkung auf die Idee einer Neue Frankfurter Altstadt die Tatsache hatte, dass die Initiatoren wie auch wohl die Mehrheit der Beteiligten vorwiegend mit der Erfahrung bundesrepublikanischer Nachkriegsarchitektur aufgewachsen sind; einer Formgebung und Ästhetik, die gänzlich anderen Erfordernissen folgte als ein über die Jahrhunderte entwickelter und belebter Raum; zudem nicht nur beschränkt auf ein einzelnes Objekt, sondern auf einen ganzen Stadtteil.

Jedes Porträt wird den individuellen Anteil der Person an der Geschichte der Neuen Altstadt sichtbar machen und bezeugen, dass es Persönlichkeiten sind, die mit ihren unterschiedlichen Herkünften, Lebenserfahrungen, Ideen, Hoffnungen und Kritiken – auch über Planungen, Verordnungen und Sachzwänge hinaus – das Entstehen und die Veränderungen einer Stadt maßgeblich mitgestalten. 

Zudem werden mit der Arbeit des Büros »Jordi & Keller Architekten«, das mit den Häusern „Großer Rebstock (Markt 8)“ und „Zu den drei Römern (Markt 40)“ zwei der preisgekrönten Bauten der Neuen Frankfurter Altstadt verantwortet, die architektonisch-kreativen Vorgänge dargestellt. Ergänzt von Stadtplaner*innen, die die Entstehung der Neuen Altstadt in Ausschüssen und Gremien fachlich unterstützt haben.          

Arbeiten

Motive

Kontakt

kontakt [at] thomasmank.de
thomas.mank [at] kultursysteme.de

Verleih (Collagen, Filme):
LUX London & DFF Frankfurt

Ateliers in Berlin und Frankfurt am Main
Dipl.-Des. VK+AV@HfG Offenbach

Studium visuelle Kommunikation, audiovisuelle Medien und Experimentalfilm bei Helmut Herbst und Urs Breitenstein an der HfG Offenbach (Diplom-Designer), Film- Fernseh- Theaterwissenschaften, Philosophie und Linguistik an der Goethe-Universität Frankfurt.

Zweifacher Preisträger des Hessischen Film‐ und Kinopreises, Hauptpreis 11/o Festival del Cortometraggio „Scrittura e Immagine“ Pescara, Hauptpreis des internationalen Festivals für experimentelle Kurzfilme „experi & nixperi“.

Ausstellungen und Installationen u.a. für das Deutsche Filmmuseum Frankfurt, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. und den Deutschen Bundestag

Porträt Thomas Mank © Stefan Freund