Lebenslauf

Studium visuelle Kommunikation, audiovisuelle Medien und Experimentalfilm bei Helmut Herbst und Urs Breitenstein an der HfG Offenbach (Diplom-Designer)
Studium der Film- Fernseh- Theaterwissenschaften, Philosophie und Linguistik an der Goethe- Universität Frankfurt bei Prof. Heide Schlüpmann

Selbstständig als Medienkünstler: Filmemacher und Gestalter seit 1993
Ateliers: Berlin + Frankfurt am Main, atelier [at] thomasmank.de

Essay- und Experimentalfilme, Filmcollagen, Gestaltungen; 
Konzeption + Produktion von Ausstellungen, Installationen
u. a. für bpb, DIN, Deutscher Bundestag.

2 x Hessischer Film‐ und Kinopreis, 
Hauptpreis 11/o Festival del Cortometraggio „Scrittura e Immagine“ Pescara, 
Hauptpreis des internationalen Festivals für experimentelle Kurzfilme „experi & nixperi“.

Verleih (Collagen, Filme):
LUX London & DFF Frankfurt

Geboren 1961 in Arolsen, aufgewachsen in Kassel und Frankfurt am Main auf.
Seit 1997 Ateliers in Berlin und Frankfurt.

Nach dem Zivildienst 1982 Studium Film- und Fernsehwissenschaften, Linguistik und Philosophie an der Frankfurter Goethe-Universität, Wechsel 1983 an die Hochschule für Gestaltung Offenbach: Visuelle Kommunikation / audiovisuelle Medien, Schwerpunkt Experimentalfilm bei Prof. Helmut Herbst und Urs Breitenstein, Diplom (Dipl.-Des., mit Auszeichnung), seit 1991freischaffend als experimenteller Filmemacher und Gestalter.

Meine analogen Filmarbeiten wurden seit 1986 auf zahlreichen Festivals und im Rahmen internationaler Filmreihen gezeigt. Für den experimentellen Essayfilm SIGNALSTÖRUNG erhielt ich 1996 den Hessischen Filmpreis für das beste Drehbuch und 1998 für die beste Regie.
Für den Kurzfilm KRAK, der zugleich mein bislang letzter analoger Film ist, den Hauptpreis 11/o Festival del Cortometraggio „Scrittura e Immagine“ in Pescara, Italien.
Die Filme und Materialien befinden sich in den Sammlungen des Deutschen Filminstituts (Frankfurt) und LUX (London).

Parallel zu meiner Filmarbeit war ich von 1987 bis 1993 freier Mitarbeiter des Deutschen Filmmuseums und Kommunalen Kinos (heute Deutsches Filminstitut), von 1991-93 zugleich Geschäftsführer vom Filmbüro Hessen e.V. und Mitbegründer des Frankfurter Filmhauses.

Zwischen 1993 und 1997 hielt ich vor allem Vorträge, Blockseminare und konzipierte Filmreihen zu den Themen »Der Absolute Film« und »Vom Experimentalfilm zu den Neuen Medien«. Von 2002 bis 2004 leitete ich das Künstlerkollektiv Galerie Rekord in Berlin.

Zwischen 2002 und 2012 habe ich überwiegend Ausstellungen und multimediale Rauminstallationen konzipiert bzw. produziert, unter anderem für den Deutschen Bundestag und das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Als integrierte Bestandteile der Installationen entstanden insgesamt 35 Kurzfilme.

Längere Zwangspausen aufgrund erster Symptome einer schweren Erkrankung beeinträchtigten zunehmend seit 2010 meine Arbeiten. 2021 konnte schließlich eine seltene chronische myelomonozytäre Leukämie (CMML) diagnostiziert werden. Mit Beginn einer angepassten Therapie kann ich wieder konzentriert arbeiten.

Nicht zuletzt als Folge der Krankheit übernehme ich seit 2019 nur noch in Ausnahmen Auftragsarbeiten und konzentriere ich mich auf eigene Projekte; in Vorbereitung befinden sich ein Langzeit-Portrait des Dirigenten Frank Strobel und mit TUNZENBERG eine Text-Film-Collage zum Thema „Idee vom Dasein als Künstler“ auf der Grundlage nachgelassener Tagebücher eines Münchner Psychiaters.

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Thomas Mank, März 2022