BeispielePortfolio

Der gebaute Diskurs

Werkbuch 2. Fassung, April 2021

Als Künstler interessiert mich grundsätzlich das Verhältnis von dynamischen Strukturen und subjektiven Perspektiven; mit der geplanten Arbeit »DomRömer – der gebaute Diskurs« will ich am außergewöhnlichen Motiv der Neuen Frankfurter Altstadt sichtbar machen, welchen Anteil die persönliche Auffassung einzelner Beteiligter am Zustandekommen und Gelingen einer derartig komplexen Umgestaltung hatte.

Bisher entstanden ein Werkbuch für einen Film bzw. eine Film-Installation und in Zusammenarbeit mit Stefan Freund die Website »Porträtgespräche«.


Drehbuchförderung durch Hessenfilm und Medien 2019/2020

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Porträtgespräche
Webinstallation

Um den Einfluss individueller Lebenswege auf eine Stadtgesellschaft sichtbar zu machen stellen wir mit der interaktiven Collage »DomRömer – Portraitgespräche« einzelne Persönlichkeiten vor, die in einem direkten oder indirekten Verhältnis zum Dom-Römer-Projekt stehen.

Das Projekt entsteht in der Zusammenarbeit mit dem Fotografen Stefan Freund.

Gefördert mit einem Projektstipendium (3b Phase) des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets „Hessen kulturell neu eröffnen“.

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Im Arbeitszimmer

Der folgende Text ist eine der Kurzerzählungen, verfasst auf der Grundlage der Arbeitshefte von W.-D. W. aus dem Jahr 1970.

Er ist der eigentliche innere Gesprächspartner meiner geistigen Welt, auch wenn die Ansichten über diese in Einzelheiten divergieren
W.-D. W. , aus: Außer mir. S. 109

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Vom Ordnen der Dinge
Porträt Wolfgang Haney

Von 2004 bis zu seinem Tod 2017 im Alter von 93 Jahren war ich im regelmäßigen Austausch mit dem Berliner Sammler Wolfgang Haney, einem Überlebenden und Zeitzeugen des Holocaust, Numismatiker, Sammler von judenfeindlicher und antisemitischer Propaganda und Objekten zum nationalsozialistischen System der Ghettos und Konzentrationslager.

Für 2022 bereite ich ein Porträt von Wolfang Haney als Hörstück vor, auf der Grundlage von mehr als 12 Stunden Interviewaufnahmen, die ich mit ihm zwischen 2007 und 2013 geführt habe.

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Indexgenerator

Die Materialien aus den Archiven sind durchweg Film- und Fernsehberichte, bisweilen in der Art kurzer Dokumentationen, die auf wenig Raum eine möglichst hohe Dichte an Eindrücken vermitteln wollen. Diese Eindrücke sind durchweg subjektiv, sie enthalten zugleich Positionen, Intentionen und Gesinnungen.

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NormenWerk

Und wie der Mensch jedes lebendige Wesen benannte, so sollte es heißen. Der Mensch gab Namen allem Vieh, den Vögeln des Himmels und allen Tieren des Feldes.
Moses 1, Buch 2

Dinge werden vom Menschen geschaffen um ihm zu dienen, daher sind ihre Maße dem Körper angemessen.
Le Corbusier

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Über Signalstörung

Als Collage und experimentelle Dokumentation ist SIGNALSTÖRUNG der Versuch, in Farbe, Form, Text und Musik eines außergewöhnlichen Menschen zu porträtieren, der sich vor dem Hintergrund einer tödlichen Erkrankung mit Erinnerung, dem Sterben und der Sexualität beschäftigt.

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Externsteine 64

Für „Externsteine 64“ verwendete ich zunächst Normal-8 Aufnahmen meines Vaters, die verschiedene Familiensituationen in der Zeit meiner frühen Kindheit zum Motiv haben. Die durch meine manuellen und chemischen Bearbeitungen hörbar gemachten Materialstrukturen sind kombiniert mit Ausschnitten einer Tonbandaufnahme, auf der mein Vater einige meiner frühen Sprechversuche festgehalten hatte.

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Felder 9.6

Felder 9.6 war eine umfangreiche Arbeit und entstand in der Zeit von 1989 und 1991. War Hochhaus der erste durchkomponierte Einsatz meiner Collagetechnik, so ist Felder 9.6 die konzentrierte Anwendung, oder, wie ich es damals empfand, die radikalste minimalistische Umsetzung meiner Ideen.

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Werner Graeff und der Absolute Film

Wir schaffen das Gesamtkunstwerk. Die Zusammenarbeit von Architektur und Plastik und Malerei (gemeinsam) mit Industrie und Technik, Leben. Darum geben wir den Individualismus auf.

Werner Graeff, aus: Für das Neue”, in “De Stijl” (Leiden), Jg. V, Nr. 5, 1922.

Die folgenden Zeilen sind der gewiss unwissenschaftliche, und vielleicht vermessene Versuch einer Annäherung an die Vorstellungswelt des jungen Werner Graeff anhand der wenigen Indizien aus seiner frühen Schaffenszeit und Begriffserklärungen durch andere zeitgenössische Künstler. Kunst und Technik – eine neue Einheit!

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HOCHHAUS

Diese Collage aus Bewegtbildern war der erste, wirklich durchkomponierte Einsatz einer Montagetechnik mit Filmmaterial, die der Grundstein für meine gestalterischen Auffassungen ist, erarbeitet mit zahlreichen Fotografien und Materialcollagen in den Jahren zuvor.

Hauptpreis des internationalen Festivals für experimentelle Kurzfilme “experi & nixperi“ für HOCHHAUS

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Filmemacher, Gestalter
Dipl.-Des. VK+AV@HfG Offenbach
Ateliers in Frankfurt am Main und Berlin.
kontakt [at] thomasmank.de

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