Geboren in Bad Arolsen, aufgewachsen in Kassel und Frankfurt am Main. Studium Visuelle Kommunikation, Audiovisuelle Medien und Experimentalfilm an der Hochschule für Gestaltung Offenbach.

Seit dem Abschluss als Diplom-Designer mit Auszeichnung selbstständig als Medienkünstler mit experimentellen Filmcollagen und Essayfilmen, zunächst in Frankfurt am Main und seit 1998 auch in Berlin.

Ausstellungen und Installationen als Auftragsarbeiten unter anderem für die Bundeszentrale für politische Bildung, das Deutsche Institut für Normung (DIN e. V.) und den Deutschen Bundestag.

Selbstporträt mit Nikon D700

Der gebaute Diskurs

Mit unserer Arbeit »DomRömer – Der gebaute Diskurs« (Arbeitstitel) wollen wir am Beispiel der Neuen Frankfurter Altstadt als einem der spannendsten architektonischen, gesellschaftlichen und kulturellen Ereignisse der jüngeren Stadtgeschichte die Wechselwirkung zwischen Einzelbiografien und Räumen städtischer Identität erkunden.

Die Tagebücher von W. D. Wiest

Im Jahr 2015 starb der Münchner Psychiater und Autor Dr. W. D. Wiest im Alter von 85 Jahren. Sein umfangreicher schriftlicher Nachlass setzt sich aus zwei Arten von Konvoluten zusammen:
Literarische Arbeiten als überwiegend maschinengetippte Entwürfe von Gedichten, Kurzgeschichten sowie zwei vollständig durchgearbeiteten Manuskripten. Dazu Skizzen, handschriftliche Notizen und Korrektur- sowie Sicherungsexemplare.
Selbstzeugnisse in Notizheften, die insgesamt einen Zeitraum von 64 Jahren umfassen.

HOCHHAUS 1986/2022

Filmcollage, 6Min
s/w, 35mm Kleinbild, N-8 Filmschleifen, Copyprint, 16mm positiv, synthetischer Lichtton
sechs handgefertigte Abzüge
Frankfurt 1986
digitale Nachbearbeitung Berlin 2007/ Zürich 2023

Die Mauer muss weg

Interview im Deutschen Bundestag
Eröffnung der installativen Ausstellung »Die Mauer muss weg« im Reichstagsgebäude
Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages Berlin November 2010

NormenWerk

Das NormenWerk repräsentiert unterschiedliche Interessen als Konsens im Sinne einer „allgemeine(n) Zustimmung, die durch das Fehlen aufrechterhaltenen Widerspruches gegen wesentliche Inhalte seitens irgendeines wichtigen Anteils der betroffenen Interessen und durch ein Verfahren gekennzeichnet ist, das versucht die Gesichtspunkte aller betroffenen Parteien zu berücksichtigen und alle Gegenargumente auszuräumen.“ (DIN EN 45020 Normung und damit zusammenhängende Tätigkeiten)

Über Signalstörung

Als Collage und Essayfilm ist SIGNALSTÖRUNG der Versuch, in Farbe, Form, Text und Musik eines außergewöhnlichen Menschen zu porträtieren, der sich vor dem Hintergrund einer tödlichen Erkrankung mit Erinnerung, dem Sterben und der Sexualität beschäftigt.

Signalstörung – Filmbuch

Als ich im September 1995 den ersten Entwurf, zunächst noch unter dem Arbeitstitel Haus 68 oder Turbo-Tod niederschrieb, geschah dies unter dem Eindruck der ersten ambulanten Behandlung meines besten Freundes in der AIDS-Station der Frankfurter Uniklinik, genannt Haus 68, wie sie in Folge einer akuten CMV-Infektion nötig geworden war.

Dieser Text wurde 1996 als bestes Drehbuch mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnet. Der Film selbst erhielt 1998 den Hessischen Filmpreis für die beste Regie.

Externsteine

Filmcollage, 6.45 Minuten
s/w, 35mm Kleinbild, N-8 Filmschleifen, Copyprint, 16mm positiv, synthetischer Lichtton
sechs handgefertigte Abzüge (Frankfurt 1991)

FELDER 9.6

Filmcollage, 10,6Min
s/w, 35mm Kleinbild, N-8 Filmschleifen, Copyprint, 16mm positiv, synthetischer Lichtton
sechs handgefertigte Abzüge
Frankfurt 1986
digitale Nachbearbeitung Berlin 2007

Im Gespräch mit Ré Soupault

Im Oktober 1995 hatte ich die Gelegenheit, Ré Soupault in ihrem Apartment in Paris zu befragen. In dem mehrstündigen Gespräch, das ich aufzeichnen durfte und das wohl in diesem Umfang und Offenheit als einmalig gelten darf, sprach sie ausführlich über ihre Zeit am Bauhaus, das Leben mit Viking Eggeling und Hans Richter, ihre Kunst.